SegeLn steht für Selbstgesteuertes Lernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, ihre Aufgaben zunehmend selbstständig zu planen, zu bearbeiten und ihren eigenen Lernprozess zu reflektieren.
Am SegeLn sind alle Fächer außer Sport, Musik, Kunst, Biologie und WPU II beteiligt. Die Fächer geben einen Teil ihrer regulären Unterrichtszeit in die SegeL-Stunden, sodass die entsprechenden Fachinhalte dort selbstständig und eigenverantwortlich bearbeitet werden können. Die Verteilung unterscheidet sich je nach Jahrgang und Stundenanzahl.
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Kinder lernen unterschiedlich schnell und bringen unterschiedliche Stärken mit. SegeLn schafft mehr Raum für individuelles Lernen und fördert gleichzeitig wichtige Fähigkeiten wie Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Organisation und Problemlösefähigkeit.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an vorgegebenen Lernaufträgen aus den beteiligten Fächern. Innerhalb eines klaren Rahmens entscheiden sie zunehmend selbstständig, woran sie arbeiten, in welcher Reihenfolge sie Aufgaben bearbeiten und wie sie ihre Arbeitszeit einteilen.
Beginnend mit einem eher angeleiteten Arbeiten im Jahrgang 5 erfahren die Schülerinnen und Schüler in den höheren Jahrgangsstufen mehr Freiheit in ihrem Lernprozess. Bis hin zu der Entscheidung, an welchem Ort und mit welcher Lehrkraft gearbeitet wird.
Nein. SegeLn bedeutet selbstständig, aber nicht beliebig zu arbeiten. Lernziele, Aufgaben und Bearbeitungszeiträume sind vorgegeben, innerhalb dieses Rahmens übernehmen die Schülerinnen und Schüler zunehmend Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess.
Ja. Die Lehrkräfte der Jakob-Mankel-Schule begleiten die Schülerinnen und Schüler während der gesamten SegeL-Stunde und stehen als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter zur Verfügung. Sie beobachten den Lernprozess, geben Rückmeldungen und bieten Unterstützung und Beratung, wenn diese benötigt werden.
Kein Kind wird beim SegeLn mit seinen Aufgaben allein gelassen. Klare Strukturen und Lernpläne geben Orientierung, zusätzlich helfen die Lehrkräfte bei Fragen oder Schwierigkeiten und unterstützen dabei, einen sinnvollen nächsten Arbeitsschritt zu finden.
Ja, wenn es zur jeweiligen Aufgabe passt. Selbstgesteuertes Lernen bedeutet nicht, allein zu lernen. Gemeinsames Arbeiten, gegenseitige Unterstützung und der Austausch mit anderen können ein wichtiger Teil des Lernprozesses sein.
SegeLn findet in einem klaren und verbindlichen Rahmen mit Aufgaben, Lernzielen und Zeitvorgaben statt. Die Lehrkräfte behalten den Lernfortschritt im Blick und unterstützen, wenn ein Kind Schwierigkeiten mit der Planung, dem Arbeitstempo oder der Aufgabenmenge hat und geben Rückmeldung an die Eltern.
SegeLn bietet gute Möglichkeiten zur individuellen Förderung und Differenzierung. Kinder, die mehr Unterstützung benötigen, erhalten zusätzliche Hilfen und Orientierung, während leistungsstarke Schülerinnen und Schüler durch weiterführende und anspruchsvollere Aufgaben gefordert werden können.
An jedem Schultag findet an der Jakob-Mankel-Schule eine SegeL-Stunde statt, insgesamt also fünf SegeL-Stunden pro Woche. Die beteiligten Fächer geben dafür jeweils einen Teil ihrer regulären Unterrichtszeit in den gemeinsamen SegeL-Bereich, sodass die Fachinhalte nicht wegfallen, sondern teilweise innerhalb der SegeL-Stunden bearbeitet werden.
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Selbstständigkeit ist beim SegeLn keine Voraussetzung, sondern ein Lernziel. Besonders zu Beginn erhalten die Kinder klare Strukturen und Unterstützung und werden Schritt für Schritt daran herangeführt, ihren Lernprozess zunehmend selbst zu planen und Verantwortung dafür zu übernehmen.
Ja. Auch beim SegeLn gelten verbindliche Lernziele und die curricularen Vorgaben der jeweiligen Fächer. Die Lehrkräfte der Jakob-Mankel-Schule begleiten und überprüfen die Arbeitsergebnisse und Lernfortschritte, sodass sichtbar wird, welche Lernziele bereits erreicht wurden und wo noch Unterstützung notwendig ist. Das Erreichen der Lernziele wird durch Leistungsnachweise im Fachunterricht überprüft.
